Zink

Zink im Periodensystem der chemischen Elemente

Die Entdeckung von Zink war wohl Zufall, als Überreste davon in Kupferschmelzöfen gefunden wurden. Es ist eines der ältesten bekannten Metalle, wobei seine Eigenständigkeit erst spät erkannt wurde. Schon die alten Assyrer und Babylonier kannten es im 3. Jahrtausend vor Christi. Im Altertum wurde es vorwiegend zur Herstellung von Messing benutzt.

zink

Name Zink
Symbol Zn
Ordnungszahl 30
Aussehen bläulich
CAS-Nummer 7440-66-6
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Zinkgruppe



Namensgebung von Zink

Im Laufe der Jahrhunderte bekam es viele Namen, Spott-Silber, Thulia oder Contrefey, um nur Einige zu nennen. In Indien wurde schon im 14. Jahrhundert erkannt, dass Zink ein autonomes Metall ist. Nachdem es Paracelsus (1493-1541) als erster Europäer, als eigenständiges Metall mit eigenen Eigenschaften identifizierte, prägte er auch den Namen Zink.

Zink Eigenschaften

Seine physikalischen Eigenschaften sind unter anderem, die Schmelztemperatur von 419,53°C und die Siedetemperatur von 907°C. Es ist ein bläulich-weißes Metall, mit glänzender Oberfläche an Bruchstellen. Bei Zimmertemperatur und oberhalb 200°C ist es sehr spröde. Im Temperaturbereich von 100°C bis 150°C ist es so formbar, dass Bleche gewalzt und Drähte daraus gezogen werden können.
Zink ist ein sehr häufig natürlich vorkommendes Metall, allerdings ist es meist in gebundener Form, in Erzen anderer Metalle enthalten (z.B.: Kupfer). Gediegenes Zink kommt höchst selten vor.

Zink Verwendung

In der heutigen Zeit ist Zink aus Industrie, Handwerk und Medizin nicht mehr weg zu denken. Man braucht das Element unter anderem, zur Herstellung von Messing, in der Produktion von Gummi, bei der Gold- und Silberherstellung, bei der Herstellung von Batterien, dem Korrosionsschutz von Stahl und natürlich als Zinkblech für Bauklempner. Aber auch in der Medizin, ist es als Spurenelement sehr wichtig. Als Heilmittel sind vor allem Zinksalben bekannt. In der Kosmetik wird es in Sonnenschutzcremes verwendet. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Zink sind schier unerschöpflich.

Seine chemischen Eigenschaften machen es zu einem gefragten Rohstoff. An der Luft bildet Zink eine Schicht aus Zinkoxid und Zinkcarbonat. Diese Schicht ist witterungsbeständig und deshalb ist es beim Korrosionsschutz von Eisen und Stahl so gefragt. Zink löst sich in Säuren und Laugen. Chemisch zählt Zink zu den unedlen Metallen und verbrennt mit einer bläulichen Flamme. Da Zink eben unedel ist, können mit seiner Hilfe edlere Metalle aus ihren Salzen abgeschieden werden(Reduktion).

Zink hat die Ordnungszahl 30 und das chemische Symbol Zn.


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