Technetium

Technetium im Periodensystem

Wann wurde Technetium entdeckt, von wem?

Es gab einst unzählige vermeintliche Nachweise und Entdeckungen von Technetium, die aber alle fehlgeschlagen sind. Erst im Jahr 1937 wurde das Element von Emilio Segré und Carlo Perrier nachgewiesen. Sie waren beide an der Universität Palermo angeschrieben und vollendeten die Entdeckung 66 Jahre nach der ersten Vorhersage von Dmitri Mendelejew.

technetium

Name Technetium
Symbol Tc
Ordnungszahl 43
Aussehen silbrig grau
CAS-Nummer 7440-26-8
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Mangangruppe



Wie kam Technetium zu seinem Namen?

Die Entdecker Emilio Segré und Carlo Perrier gaben dem Element den Namen Technetium, was aus dem griechischen τεχνητός (technetos) abgeleitet wurde. Ins deutsche übersetzt, heißt technetos „künstlich“. Obwohl die Universität einen Namen nach der Stadt Palermo wünschte, blieben die beiden bei Technetium.

Welche Eigenschaften hat Technetium?

In der Physik ist das Element ein radioaktives Metall, welches sehr oft in mattgrauer Pulverform verwendet wird. Als festes Teilchen erscheint es in silbergrauer Farbe und ähnelt so dem chemischen Element Platin. Sein Schmelz- und Siedepunkt liegt bei 2157 und 4265°Celsius.

In der Chemie befindet sich Technetium zwischen den Elemente Mangan und Rhenium im Periodensystem. Sein Atom besteht aus sieben Valenzelektronen und als Pulverform ist es stark reaktiv und brennbar. In oxidierenden Säuren löst es sich auf, ist aber in gasförmigen Wasserstoffen beständig.

Wo ist Technetium enthalten? Wie entsteht es?

Uranerz enthält Spuren an Technetium und somit sind alle irdischen Befunde des Elements eine Folge von nuklearem Zerfall schwerer Atomkerne. Hummer sind die einzige Lebewesen, welche Technetium aufweisen, aber auch nur solche, die aus dem Irischen See stammen. Im Körper des Menschen kann sich dieses Element nicht finden, ausser bei Patienten, die sich dieser speziellen Anwendung unterziehen.

Das Element entsteht durch Neutronenbeschüsse von Mo. Zusätzlich entsteht bei der Zerteilung des Uranisotops sehr viel Technetium in Atomreaktoren. Auch aus verbrannten Nuklearbrennstäben wird das Element für die kommerzielle Nutzung hergestellt und verwendet.

Wofür braucht man das Element?

In ganz geringen Mengen wird Technetium in Ratiopharmaka angewendet. In der Nuklearmedizin ist es die wichtigste Substanz für bilderstellende Untersuchungen. Es ermöglicht zum Teil Diagnosen für Erkrankungen zu ersehen. Wegen seines hohen Salzgehaltes ist das Element zudem ein hervorragendes Rostschutzmittel.

Was sind seine chemischen Eigenschaften, Besonderheiten?

Technetium ist zwar kein starkes Gift, muss aber wegen seiner radioaktiven Isotope in Strahlenschutzbehältern aufbewahrt weden und demnentsprechend gekennzeichnet sein.


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