Rutherfordium

Rutherfordium

Wann und von wem wurde das Element Rutherfordium entdeckt und wie kam es zu seinem Namen?

Die Synthese des Elements wurde zum ersten Mal von sowjetischen Wissenschaftlern ausgeführt. Die sowjetischen Wissenschaftler gaben danach bekannt, dass sie ein Isotop mit der Massenzahl 260 nachgewiesen haben. Dafür schlugen sie schließlich den Namen „Kurtschatovium“ vor. 1969 identifizierte eine Arbeitsgruppe um Ghiorso an der University of California zwei oder ggf. auch drei Isotope des neues Elements. Sie konnten jedoch, auch wenn sie sich sehr darum bemühten, das Arbeitsergebnis der Russen nicht wiederherstellen, so dass die Identität von Ku-260 nicht ganz geklärt erschien. Deswegen sahen sich die Amerikaner als Entdecker des Elements und benannten es nach dem Physiker Ernest Rutherford. Wie man auch an diesem Text erkennen kann, ist der von den Amerikanern ausgewählte Name auch heute der bekanntere als der, den die Russen dem Element gegeben haben.

rutherfordium

Name Rutherfordium
Symbol Rf
Ordnungszahl 104
Aussehen künstlich erzeugt
CAS-Nummer
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Titangruppe



Welche Eigenschaften hat das Element Rutherfordium?

Rutherfordium ist ein nicht nur ein künstliches, sondern auch ein radioaktives Metall. Doch über die Eigenschaften ist wenig bekannt. Die Halbwertszeiten der Isotope sind nämlich so gering, dass sie nicht wirkich wissenschaftlich untersucht werden können. Man kann es aber aufgrund der bis jetzt gesammelten Erkenntnisse sicher in die 4. Nebengruppe einsortieren.

Wofür braucht man das Element?

Bisher wurde das Element Rutherfordium nur zu Forschungszwecken synthetisiert. Darüber hinaus hat es keine weitere Bedeutung. Aufgrund der geringen Halbwertszeiten kann man nämlich auch wenig über das Element und dessen Nutzen herausfinden.

Was sind seine chemischen Eigenschaften, Besonderheiten des Elements?

Insgesamt kennt man bei dem Element Rutherfordium sechs Isotope. Alle sind undbeständig und radioaktiv, da die Zerfallsdaten sehr gering sind (teilweise sogar nur Millisekunden).

Wo ist es enthalten?

Der Normalzustand ist Metall. Das Rutherfordium ist künstlich, radioaktiv und kurzlebig. Aufgrund der letzten Eigenschaft ist es wissenschaftlich auch nicht leicht zu untersuchen und so sind viele Daten (wie z.B. auch seine Funktionalität) bzgl. des Elements etc. bisher leider noch nicht geklärt. Das Rutherfordium ist also ein Element, welchem sich die Wissenschaft durchaus noch weiterhin zuwenden kann.


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