Protactinium

Protactinium im Periodensystem

Das Element Protactinium trägt im Periodensystem der Elemente die Ordnungszahl 91. Die chemische Abkürzung für das Element ist Pa. Von der Eigenschaft her ist es neben der Seltenheit auch noch radioaktiv. Das meiste Protactinium was auf unserem Planenten enthalten ist, wurde bisher nur künstlich erzeugt. Es gehört zu den Actinoiden.
Bis es zur Entdeckung des Elements kam, hat es einige Jahre gedauert. Noch länger hat die entgültige Namensfindeung von Protactinium gedauert.

proactinum

Name Protactinium
Symbol Pa
Ordnungszahl 91
Aussehen silbrig glänzend
CAS-Nummer 7440-13-3
Serie Actinoide
Gruppe Actinoide



Entdeckung von Protactinium

Die Entdeckung des Elements kann man bis auf das Jahr 1900 zurückverfolgen. Dort hat der Wissenschaftler William Crookes ein neues Element aus Uran isolieren können. Dieses war ebenfalls stark radioaktiv, dennoch waren andere Eigenschaften wie Farbe usw. nicht feststellbar, weshalb es nur den Namen „Uranium“ bekam. Nur drei Jahre später wurde Protactinium erneuert von den beiden Wissenschaftlern Kasimir Fajans und Oswald Helmuth Göhring entdeckt und erhielt einen neuen Namen „Brevium“. Das Wort Brevium bedeutet im lateinischen „kurz“ und dies ist auf die kurze Halbwertszeit des Elements zurück zu führen. Weitere vier Jahre später, im Jahre 1917 wurde dann schließlich das „langlebige“ 91. Element des Periodensystems entdeckt. Die beiden Entdecker, Otto Hahn und Lise Meitner, nannten es dann nach ihrem Fund „Protoactinium“, was soviel wie „das Vorhergehende“ bedeutet. Doch dies war immer noch nicht der entgültige Name des Elements.
1949 wurde der Name des Elements schließlich noch einmal geändert um es leichter auszusprechen zu können. Und so kam es zu seinem heutigen Namen, Protactinium.

Neben der Radioaktivität gehört das silbrig, helle und metallische Aussehen ebenfalls zu den Eigenschaften des chemischen Elements. Des Weiteren ist es glänzend und äußerst selten auf der Erde zu finden. Es gibt zwei verschiedene Isotope bei uns auf dem Planeten. Es kommt in festen Stoffen und in den Oxidationsstufen +4 und +5 vor.

Herstellung und Vorkommen von Protactinium

Künstlich entsteht das Element zum Beispil bei Abfällen aus einer Radiumherstellung.

Leider findet sich das Element wirklich so selten auf unserer Erde, dass es eigentlich sich so gut wie keine Verwendungsmöglichkeiten für Protactinium finden lässt. Momentan dient es einzig und allein der Forschung. Dennoch entsteht bei Kernreaktioren durch den Zerfall des Elements Uran ebenfalls Protactinium. Doch man könnte dieses chemische Element auch für eine nucleare Kettenreaktion verwenden. Das bedeutet es wäre dazu nützlich zum Beispiel eine Atombombe oder andere nukleare Waffen herzustellen. Dies ist allerdings noch nicht richtig erforscht, deshalb kann man nicht unbedingt sagen ob das Elemente bei diesem geringen Vorkommen auf unserem Planeten wirklich ausreichen würde um eine Atomwaffe oder ähnliches herzustellen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.