Palladium

Palladium im Periodensystem

Das chemische Element Palladium, oder mit chemischen Namen auch Pd genannt, mit der Ordnungszahl 46 gehört zu den Übergangsmetallen und den Platinmetallen. Es ist zudem auch noch sehr selten. Des Weiteren ähnelt es wirklich sehr dem Element Platin.

palladium

Name Palladium
Symbol Pd
Ordnungszahl 46
Aussehen silbrig weiß
CAS-Nummer 7440-05-3
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Nickelgruppe



Palladium Geschichte

Palladium wurde im Jahre 1803 vom Physiker und Chemiker William Hyde Wollaston entdeckt. Zwei Jahre später gab im der Wissenschaftler den Namen Palladium, dieser stammte vom Asteroiden Pallas ab. Gefunden hat Wollaston das Element in Platinerz. Das Platinerz stammte aus Südamerika aus einer Probe mit aufgelöstem Königswasser. In dieser konnte er Palladium nachweisen.
Vom Aussehen her ist es metallisch und trägt die Farbe silbrig bis weiß. Es hat ein wirklich sehr seltenes Vorkommen und kommt zum Beispiel als Legierung in Südamerika vor. Doch diese Legierungen in Südamerika und anderen Umgebungen sind mehr oder weniger ausgebeutet und deshalb wird Palladium seit einiger Zeit aus Nickel und Kupfererz gewonnen. Das meiste Palladium wird derzeit in Russland abgebaut gefolgt von Südamerika, den USA und auch Kanada. Doch Russland führt den Abbau von Palladium mit ca. 40 Prozent ungeschlagen an.

Palladium Eigenschaften

Weitere Eigenschaften des Elements sind beispielsweise die Reaktionsfähigkeit mit anderen Stoffen. Wie bereits erwähnt ist Palladium dem Element Platin sehr ähnlich. Doch nicht in der Reaktionsfähigkeit. Palladium ist deutlich reaktionsfähiger als Platin. Beispielsweise löst es sich in Königswasser und heißer und hoch konzentrieter Schwefelsäure auf. Des Weiteren besitzt das Element mit der Ordnungszahl 46 die höchste Absorbtionsfähigkeit des Elements Wasserstoff von allen Elementen überhaupt.
Im fester, kompakter Form (als „Block“) ist das Element nicht entzündlich. Als Pulver oder ähnliches sollte man allerdings unter Vorsicht mit dem Element umgehen, denn in Pulverform ist es leicht entzündlich.

Palladium Verwendung

Das Element mag für viele unscheinbar sein, dabei ist es in unserer heutigen Gesellschaft doch sehr nützlich und dient oft als „billigere“ Variante zum Platin. Palladium ist zum Beispiel ein wichtiger Bestandteil für die Abgaskatalysatoren der Ottomotoren. Palladium ist ebenfalls dazu da, das berühmte Weißgold zu dem zu machen was es ist, Palladium entfärbt Gold nämlich. In Armbanduhren und ostasiatischem Schmuck ist das Element ein wichtiges Bestandteil. Auch in ganz „einfachen“ Gegenständen wie Zahnersätze, Füllfederhalter und Medizinische Instrumente ist das Element vorhanden. In der Chemie wird es natürlich auch als Speichermedium für Wasserstoff eingesetzt, da dies eine ganz besondere Fähigkeit ist.

Im Jahre 2011 wurde eine Entdeckung gemacht, es wurde eine Art Metallisches Glas hergestellt mit einem Anteil von 40 Prozent Palladium. Dieses Metallische Glas ist wirklich extrem robust und widerstandsfähig.


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