Nickel

Nickel im Periodensystem der chemischen Elemente

Im Periodensystem der Elemente trägt das Element Nickel die Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen und trägt die chemische Abkürzung Ni.
Der schwedische Chemiker Alex Frederic Cornstedt entdeckte das Element im Jahre 1751. Drei Jahre später, im Jahre 1754 bekam Nickel dann seinen Namen. Woher dieser Name kam, ist allerdings etwas märchenhaft. Das Wort wurde abgleitet vom schwedischen Begriff kopparnickel. Kopparnickel bedeutet „Rotnickelkies“ und dies ist eine erzgebirgische Bezeichnung für Erz, welches aussah als wäre es Kupfererz, es dann aber doch nicht ist. Bergleute bezeichneten dieses „falsche“ Kupfererz als verhext von Berggeistern.

nickel

Name Nickel
Symbol Ni
Ordnungszahl 28
Aussehen silbrig glänzend
CAS-Nummer 7440-02-0
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Nickelgruppe



Eigenschaften von Nickel

Nicht ganz so spektakulär wie die Namensgebung des Elements, sind die Eigenschaften von Nickel. Nickel ist glänzend und hat ein metallisches Aussehen mit einer silbrigen Farbe.
Das Element Nickel ist bei Zimmertemperatur mit viele Substanzen überhaupt nicht reaktionsfreudig. Gegen Wasser, Luft, Laugen und Salzsäure entsteht keinerlei Reaktion mit Nickel. Salpetersäure hingegen, eine sehr konzentrierte und oxidierte Säure, ist Nickel löslich.
Eine Besonderheit an Nickel ist außerdem die Nickeldermatitis. Dies ist eine sehr häufig auftretende Allergie bei Menschen, die mit Nickel in Kontakt kommen. Nickel wird häufiger in Legierungen eingesetzt, die in Schmuck und anderen Dingen vorkommen. Durch Kontakt mit der Haut weisen einige Menschen so auch eine allergische Reaktion, wie Juckreiz oder ähnliches, auf. Menschen die auf Nickel sensibel reagieren, sollten auch besonders darauf achten, dass kein Nickel im Trinkwasser enthalten ist, denn solche Verunreinigungen kommen sogar in Deutschland vor, obwohl unser Trinkwasser wirklich oft geprüft wird und sehr sauber ist im Allgemeinen. Wenn man Nickeldermatitis hat, sollte man also immer aufpassen, was man trinkt.

Herstellung von Nickel

Die Gewinnung von Rohnickel ist recht simpel. Durch ein bestimmtes chemisches Verfahren wird Rohnickel vom Kupfer abgetrennt. Wenn dies geschehen ist, wird durch ein kompliziertes Verfahren mittels einer Elektrolysezelle das Rohnickel zu reinem Nickel von 99,99 Prozent.
Das Element hat bei uns in der Gesellschaft eine nicht ganz so große Bedeutung wie andere Elemente. Doch insgesamt gibt es auf der Erde noch ca. bis zu 170 Millionen Tonnen an Nickel.

Verwendung von Nickel

Nickel kommt zum Beispiel in chemischen Laboren zum Einsatz. Hier werden zum Beispiel Aufschlüsse und andere Apparaturen aus Nickel gemacht, da das Übergangsmetall wirklich sehr robust ist. Ein bestimmtes Verfahren in der Industrie nennt man auch „Vernickeln“ hier werden andere Metalle durch einen Nickel Überzug davor bewahrt zu rosten.
Auch in Legierungen mit anderen Elementen findet man Nickel. Beispielsweise gibt es eine Legierung mit Kupfer (Konstantan). Diese wird oft in elektrischen genauen Widerständen in der Physik verwendet.


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