Mangan

Mangan im Periodensystem der Elemente

Die wichtigsten Informationen zum chemischen Element Mangan

Das Element Mangan ist der Ordnungszahl 25 zugeordnet und steht damit in der 7. Nebengruppe des Periodensystems, die auch als Mangangruppe bekannt ist. Das abkürzende Elementsymbol ist Mn und es gehört zur Serie der Übergangsmetalle. Als solches ist es in manchen Eigenschaften dem Element Eisen ähnlich, wobei hart und äußerst spröde ist bei einer silberweißen Farben.

mangan

Name Mangan
Symbol Mn
Ordnungszahl 25
Aussehen silbrig
CAS-Nummer 7439-96-5
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Mangangruppe



Mangan Historie

Bereits vor 17.000 Jahren wurden erste Manganoxid-Pigmente bei Höhlenmalereien verwendet, denn in der Natur kommen diese beispielsweise in Form von Braunstein vor. Weiterhin spielt das Element auch in der Glasherstellung eine Rolle, welche bereits im Römischen Reich bekannt war. Dabei wird das Mangan zu unterschiedlichem Nutzen eingesetzt, denn wenn es in Form von Braunstein verwendet wird, so färbt sich das Glas braun, während das Glas bei einem dreiwertigen Manganoxid eine entfärbende Wirkung bei eisernen Gläsern hat.
Wirklich entdeckt wurde das Mangan schließlich um das Jahr 1770 von Ignatius Gottfried Kaim, der es jedoch mit dem Namen Braunsteinkönig betitelte. Dabei reduzierte er einfach Braunstein um Kohlenstoff und stieß damit unbemerkt auf Mangan. Dieser Prozess wurde schließlich vier Jahre später von Johann Gottlieb Gahn präzisiert, denn dieser wusste, dass bei Reduktion von Braunstein um Kohlenstoff ein unbekanntes Element entstehen müsse. Als ursprünglicher Name wurde Manganesium gewählt, der von der lateinischen Bezeichnung für Braunstein abstammt. Als jedoch Jahre später das Magnesium entdeckt wurde, folgte schließlich eine Abkürzung zu Mangan, um auftretende Verwechslungen zu stoppen.

Das Vorkommen und die Verwendung von Mangan

In der kontinentalen Erdkruste ist zu 0,95% Mangan enthalten und damit zählt es nach Titan und Eisen zu den am häufigsten auftretenden Übergangsmetallen. Eine Besonderheit ist hierbei jedoch, dass es stets in Verbindungen auftritt und vor allem in Oxiden gebunden ist. Dabei stammt der Großteil des Mangans aus der Kalahari in Südafrika, doch auch Australien sowie China zählen zu den größten Förderern des Manganerzes.
Die geläufigste Verwendung ist dabei in der Stahlindustrie, denn bereits frühzeitig wurde festgestellt, dass Mangan die desoxidierende Wirkung von Sicilium und Aluminium verbessert. Des Weiteren verstärkt es auch die Härte des Stahls und fördert die Löslichkeit des im Stahl enthaltenen Stickstoffs.

Die chemischen Eigenschaften von Mangan

Da es sich bei Mangan um ein nichtedles Metall handelt, besitzt es die Eigenschaft mit den meisten Nichtmetallen zu reagieren. Eine Reaktion tritt dabei beispielsweise mit Sauferstoff, Kohlenstoff, Phosphor, Chlor, Fluor oder Bor auf und dies ist sogar bereits bei Raumtemperatur festzustellen.


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