Iridium

Iridium im Periodensystem

Wann wurde Iridium entdeckt, von wem?

Im Jahre 1804 wurde in London durch den englischen Chemiker Smithson Tennant, das Übergangsmetall Iridium entdeckt. Wie auch Osmium, welches zur gleichen Zeit entdeckt wurde, gehört Iridium zu den chemischen Elementen. Beide chemischen Elemente gehören zu den Platinmetallen. Iridium trägt als Emblem „Ir“ und ist im Periodensystem der Gruppe 9 zugeordnet. Es wird unter der Ordnungszahl 77 geführt.

iridium

Name Iridium
Symbol Ir
Ordnungszahl 77
Aussehen silbrig weiß
CAS-Nummer 7439-88-5
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Kobaltgruppe



Wie kam Iridium zu seinem Namen?

Iridium, dessen griechische Übersetzung regenbogenfarbig bedeutet, wurde durch das Auflösen von Rohplatin in Königswasser (=konzentrierte Salzsäure ebenso konzentrierte Salpetersäure im Verhältnis 3:1) im ungelösten schwarzen Rückstand gefunden. Tennert wurde durch die Iridiumsalze und dessen Farbvielfalt zu dem Namen Iridium inspiriert.

Welche Eigenschaften hat Iridium?

Iridium ist durch seine charakteristischen Eigenschaften, wie Härte und Sprödigkeit sehr schwierig zu bearbeiten. Durch Rotglut oxidiert es nicht vollständig und wird zu schwarzem IrO2, welches sich allerdings bei über 1140 °C wieder zergliedert. Bei starker Hitze mit hohem Sauerstoffgehalt entweicht es als IrO3 Oxid. Im Gegensatz dazu wandelt sich Iridium an kalten Stellen zu Metall oder IrO2 um. Die stabilen Iridiumisotope haben die höchste Dichte der nicht radioaktiven Isotope.

Allerdings streiten sich die Geister, ob Iridium oder Osmium allgemein das dichteste Element darstellt.

Wo ist Iridium enthalten? Wie entsteht es?

Es handelt sich bei Iridium um ein höchst seltenes Metall, welches noch rar ist als Gold, Platin bei den Edelmetallen. Ebenso wie Rhenium, Rhodium und Ruthenium bei den nicht radioaktiven Metallen. In der kontinentalen Erdkruste beträgt der Wert von Iridium nur 1°ppb (parts per billion =10-9). Aber auch so tritt es in der Natur auf. So findet man freies Iridium an Flusssanden ferner auch elementar in kleinen Körnern oder in Verbindung mit Platin.

In Bindung mit Osmium entstehen zwei natürliche Mineralien. Zum einen das Osmiridium zum anderen das Iridosmium.

Iridium hat sein höchstes aufkommen in Südafrika, dem Ural genauso wie in Tasmanien und Japan.

Wofür braucht man das Element?

Ein bei Legierungen häufig vorkommender Bestandteil ist das Iridium, denn dieses verleiht Härte bzw. Sprödigkeit. Bei Präzisionsmessungen, im Maschinenbau oder in der Medizin werden oftmals Platin-Iridium-Legierungen verwendet. Ebenso findet es Gebrauch bei Zündkerzenelektroden, in Schreibfedernspitzen und ist wichtiger Bestandteil bei der Legierung des Ur- Kilogramms sowie des inzwischen dritten Ur- Meters. Iridium findet man in der Schmuckindustrie ebenso in der Dentalmedizin wieder.

Was sind seine chemischen Eigenschaften, Besonderheiten?

In Mineralsäure ebenso wie in Königswasser ist Iridium stabil. In Verbindung mit Chlor wir Iridium zu Doppelchloriden umgewandelt.


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