Gold

Gold im Periodensystem der chemischen Elemente

Das Edelmetall Gold hat eine lange und teilweise auch reichlich unschöne Geschichte hinter sich. Wie so vieles andere auch wurde das farbige Metall, das heute als chemisches Element mit dem Elementsymbol Au und der Ordnungszahl 79 als Übergangsmetall im Periodensystem in der 11. Gruppe steht, vom Menschen entdeckt und verfremdet. Der Ursprung des Goldes lässt sich im All finden. Es kann bei einer Supernova entstehen, deswegen ist es auch überall auf der Erde zu finden. Seit der frühen Kupferzeit ist die Goldgewinnung ein großes Thema. Die ältesten Goldartefakte wurden aus dem Gräberfeld von Warna geborgen. Das ermöglicht eine Zeiteinordnung zwischen 4600 – 4300 v. Chr..

gold

Name Gold
Symbol Au
Ordnungszahl 79
Aussehen metallisch gelb
CAS-Nummer 7440-57-5
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Kupfergruppe



Gold Geschichte

Der Begriff Gold stammt vom indogermanischen „ghel“, was so viel wie glänzend oder auch gelb bedeutet. Gold, auch Münzmetall genannt, war eines der ersten Metalle, das vom Menschen verarbeitet wurde. Gold zeichnet sich vor allem durch Eigenschaften aus, die es für die Menschen sehr beliebt machen. Es ist leicht legierbar mit anderen Metallen und kommt daher oft in Zusammenarbeit mit ihnen, um beispielsweise Schmuckstücken mehr Stärke zu verleihen. Gold ist formbar und besonders biegsam. Dazu ist es ein hervorragender Wärme und Elektrizitätsleiter. Die meisten anderen Reagenzien können dem Gold nichts anhaben. Gold besteht aus einem Isotop und zählt damit zu den 22 Reinelementen. Es hat seinen Schmelzpunkt bei 1062 Grad Celsius und seinen Siedepunkt bei 2808 Grad Celsius. Gold findet seine Anwendung bereits seit Jahrtausenden in Schmuck und wegen seines Glanzes vor allem in rituellen Gegenständen. Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. wird es auch als Zahlungsmittel genutzt. Gold gilt in vielen Kulturen als unvergänglich und daher auch als besonders attraktiv.

Gold Verwendung

So brachten viele Zeitabschnitte eine regelrechte Goldgier mit sich. Der Goldreichtum der indigenen Völker war daher ihr Untergang, da sie auf diese Weise europäische, vor allem spanische Eroberer anlockten. Man schätzt, dass der Goldanteil der Erdkruste sich auf circa 4 Gramm pro 1000 Tonnen beläuft. Hier kommt es hauptsächlich als gediegenes Metall vor. In Südafrika liegen die bis heute tiefsten Goldbergwerke der Welt. Gold kann in zahlreichen Verfahren gewonnen werden. Goldwaschen nennt sich das wohl simpelste Verfahren zur Goldgewinnung. Hierbei muss Sand mit Goldgehalt mit Wasser aufgeschlämmt werden. So kann sich das wesentlich schwerere Gold vom Sand absetzen. Seit dem 19. Jahrhundert ist auch die Cyanidalaugung eine Möglichkeit, Gold zu gewinnen. Neben dem Schmuckgeschäft findet sich Gold teilweise auch in Industrien für Medizin und Optik. Gerade mal 3 Prozent liegen in Tresoren und Banken. Goldstaub kann unter anderem schwere gesundheitliche Auswirkungen haben. Bei Inhalation kann es zu Entzündung der Atemwege kommen. Auch allergische Reaktion sind bei Berührung nicht ausgeschlossen.


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