Eisen

Eisen im Periodensystem der chemischen Elemente

Das chemische Element Eisen trägt im Periodensystem der Elemente die Ordnungszahl 26 und steht in der achten Nebengruppe. Die Abkürzung für das Element lautet „Fe“, die von J.J. Berzelius im Jahre 1814 eingeführt worden ist. Es leitet sich vom lateinischen „Ferrum“ ab und bedeutet übersetzt Eisen. Durch seine hohe Dichte gehört Eisen zu den Schwermetallen.

eisen

Name Eisen
Symbol Fe
Ordnungszahl 26
Aussehen silbrig metallisch
CAS-Nummer 7439-89-6
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Eisengruppe



Wann wurde Eisen entdeckt und von wem?

Wann genau Eisen entdeckt worden ist und wer es entdeckt hat, lässt sich heute nur schwer nachvollziehen. Fakt ist, dass bereits ca. 2000 vor Christus aus Erz Eisen in Brennöfen hergestellt worden ist. Mit der Produktion von Waffen aus Eisen nahm auch die Eisenherstellung und -verarbeitung im römischen Reich zu. Der Ursprung des Wortes „Eisen“ ist umstritten und liegt wahrscheinlich im urkeltischen Wort „isorai“ oder im indogermanischen Wort „eison“ (glänzend).

Welche Eigenschaften hat Eisen?

Eisen kommt in einem festen Aggregatszustand vor und hat eine Dichte von 7,874 Gramm je Kubikzentimeter. Aufgrund der hohen Dichte zählt Eisen daher zu den Schwermetallen. Der Schmelzpunkt lieg bei 1.538 Grad Celsius und der Siedepunkt bei 3.000 Grad Celsius. Reines Eisen ist bei Zimmertemperatur ferromagnetisch und zieht daher andere, verschiedene Metalle an. Über einer Temperatur von 788 Grad Celsius ist reines Eisen paramagnetisch und über 928 Grad Celsius verliert es seine magnetischen Eigenschaften. Durch das niedrige Normalpotenzial gilt Eisen als unedel und ist gut oxidierbar. Ist die Luft feucht, reich an Sauerstoff und CO2, bildet es Rost.

Wie ist Eisen entstanden?

Die Lagerstätten aus denen Eisenerze abgebaut werden, sind in der Frühzeit der Erde entstanden. Eisenhaltige Meteorite wurden auf dem Meeresboden durch Bakterien zersetzt und bildeten diese Lagerstätten.

Wofür braucht man das Element?

Eisen ist ein sehr wichtiges Gebrauchsmetall, das vor allem für die Herstellung von Stahl bedeutsam ist. Stahl ist eine Legierung und enthält den dem Eisen noch weitere Metalle bzw. auch Nichtmetalle. Des Weiteren wird Eisen in der Industrie eingesetzt. Es gehört im Schiffsbau, der Fertigung von Autos oder auch im Bau von Hochhäusern zu wichtigen Bestandteilen.
Neben der industriellen Verwendung hat Eisen auch eine große biologische Bedeutung. Es zählt zu den Spurenelementen und ist somit für alle Lebewesen besonders wichtig. Eisen ist zentraler Bestandteil des Hämo- und Myoglobins und somit für den Transport und die Speicherung von Sauerstoff im Körper bedeutend. Zu viel des Spurenelements Eisen kann aber auch giftig für den Körper sein. Eine Überversorgung mit Eisen kann sich zum Beispiel in der Leber ablagern und zu Organschäden führen.

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