Chromgruppe Eigenschaften

Die 6. Gruppe (4. Nebengruppe) des Periodensystems der chemischen Elemente




Die Chromgruppe ist die 4. Nebengruppe im Periodensystem der chemischen Elemente. Sie beinhaltet die Elemente Chrom, Molybdän, Wolfram und Seaborgium.

Chromgruppe

Chromgruppe

Die Chromgruppe umfasst die Elemente Chrom (Cr), Molybdän (Mo), Wolfram (W) und Seaborgium (Sg).All diese vier Stoffe sind Metalle und weisen ähnliche chemische Eigenschaften auf, wie zum Beispiel die Oxidationsstufe +2 +3. Dazu kommt noch das diese Elemente wichtige Legierungsbestandteile sind, durch ihre hohen Schmelzpunkt.




Das Chrom wird als ein Mineral angesehen, doch es kommt rein in der Natur selten vor und es gibt bis jetzt nur wenige Fundorte. Es ist das erste Element in der Chromgruppe.
Louis Nicolas Vauquelin gewann 1797 aus Salzsäure und Krokoit das Chrom(III)oxid (Cr2O3) und ein Jahr später erhielt er, durch Verbindung mit Holzkohle, verunreinigtes, elementares Chrom. Das Chrom weißt in unterschiedlichen Oxidationsstufen unterschiedliche Farben auf, so konnte Vauquelin auch Edelsteine nachweisen.
Ende des 20ten Jahrhundert diente das Chrom nur noch zur Herstellung, hitzebeständigen Legierungen.

Das Molybdän ist das zweite Element der Chromgruppe und befindet sich auf der fünften Periode, dazu zählt diese Element als ein Übergangsmetall.
In der Natur kommt es nur in einer Konzentration von 0,3% und als Molybdänit vor. Es wird zuzätzlich in Mienen 50-60% Molybdän beim Kupferabbau gewonnen. Große Vorkommen findet man häufiger in Nordamerika. Lange Zeit wurde der Glanz dieses Elementes mit Bleiglanz oder Graphit verwechselt. Lange Zeit wurde dem Element keine Beachtung geschenkt, bis eine französische Firma,ende des 19ten Jahrhunderts, sein nutzen des Elements im Bau von Panzern gefunden hatte.

Das dritte Element der Chromgruppe ist das Wolfram und steht in der sechsten Periode. Dieses Element konnte bis jetzt rein in der Natur nicht nachgewiesen werden, denn es steckt in der Erdkruste bei einem Gewichtprozent von 0,0001 pro Tonne.
Dieses schwarz – gräuliche Metall lässt sich sehr leicht zerbeissen. Durch Oxidation des Wolframtrioxid gewann man das reine Wolfram.

Das letzte Element der Chromgruppe ist das Seaborgium und steht in der siebten Periode.
Es zählt zu den Transactinoiden und ist ein rein künstlich hergestelltes Element.
Sowjetische Wissenschaftler stellten dieses Element in einem Kernforschungszentrum her, somit ist dieses Element radioaktiv. Es ist schwer zu untersuchen, da es schnell wieder zerfällt, somit kennt man nicht die genauen Eigenschaften des Elements. Seaborgium wurde rein zu vorschungszwecken hergestellt hat keine weitere Bedeutung.

Elemente der Chromgruppe

Chrom

 Name  Chrom
Symbol  Cr
Ordnungszahl  24
Aussehen  silbrig
CAS-Nummer  7440-47-3
Serie  Übergangsmetalle

Das chemische Element Chrom hat das Elementensymbol Cr und die Ordnungszahl 24. Es zählt zu den Übergangsmetallen und gehört zur Chromgruppe im Periodensystem der Elemente.
Chromsalze waren bereits 1200 vor Christi und im Alten China bekannt.

 

Molybdän

 Name  Molybdän
Symbol  Mo
Ordnungszahl  42
Aussehen  grau
CAS-Nummer  7439-98-7
Serie  Übergangsmetalle

Molybdän (Mo) wurde lange Zeit mit Bleiglanz verwechselt. Namenspate ist darum das griechische Wort für Bleiglanz »molybdaena«. Molybdän besetzt im Periodensystem die Ordnungszahl 42 und gehört zur Gruppe der Übergangsmetalle / 5. Periode. Das Metall erreicht seinen Schmelzpunkt bei 2.623 °C und seinen Siedepunkt bei 4.639 °C. Der Masseanteil von Molybdän liegt bei 0,0013% der Erdkruste, das spezifische Gewicht ist 10,22 g/cm³.

 

Wolfram

 Name  Wolfram
Symbol  W
Ordnungszahl  74
Aussehen  gräulich weiß
CAS-Nummer  7440-33-7
Serie  Übergangsmetalle

An der Entdeckung des Wolframs waren gleich mehrere Chemiker beteiligt. Schon im 16. Jahrhundert gewann Georgius Agricola die Erkenntnis, dass Zinnerze durch spezielle Erze so verschlackt werden können, dass sich keinerlei Zinn mehr aus ihnen gewinnen lässt. Agricola benannte seine Entdeckung nach dem lateinischen Wort für Wolfsspucke, also „lupi spumen“. Johann Gottschalk Wallerius entdeckt 1747 das Calciumwolframat und benennt dieses auch so. Aus dieser Entdeckung erhält Carl Wilhelm Scheele im Jahre 1781 das Wolframoxid, welches er durch einen Aufschluss mit Salpetersäure gewinnt. Im Jahre 1783 können die Brüder Fausto und Juan José Elhuyar das Wolframmetall korrekt darstellen.

 

Seaborgium

 Name  Seaborgium
Symbol  Sg
Ordnungszahl  106
Aussehen  künstlich erzeugt
CAS-Nummer  –
Serie  Übergangsmetalle

Seaborgium (Synonym Eka-Wolfram) ist ein chemisches Element, das im Jahre 1974 erstmalig in der Sowjetunion (Dubna) und in den USA (Kalifornien) erzeugt wurde. Das noch bis 1997 den Namen Unnilhexium (Unh) tragende Element wurde in diesem Jahr nach dem US-amerikanischen Chemiker Glenn T. Seaborg (* 1912 † 1999) benannt. Glenn T. Seaborg war die erste lebende Person, nach der ein chemisches Element benannt wurde. Für seine Entdeckungen chemischer Transuranelemente erhielt er 1951 den Nobelpreis für Chemie. Neben den Transuranen entdeckte er über 100 Isotope chemischer Elemente.

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