Arsen

Arsen im Periodensystem

Arsen ist das chemische Element mit dem Symbol As und hat die Ordnungszahl 33. Im Periodensystem der Elemente ist es in der 5 Hauptgruppe, der Stickstoffgruppe. Es gehört zu den Halbmetallen und ist bereits seit dem Altertum bekannt.

Arsen kommt sehr häufig in der Erdkruste vor, es ist sehr giftig, wird jedoch in der Medizin eingesetzt. Es wird bei Kupferlegierungen verwendet, als Schädlingsbekämpfungsmittel, in der Holzwirtschaftund bei der Glasherstellung.Ausserdem kommt es bei Halbleitern zum Einsatz.

Erzeugt wird Arsen in Schweden, Frankreich, Russland, Mexiko und Chile. Es fällt in großen Mengen bei der Gewinnung von Kupfer, Blei, Cobalt und Gold an.

arsen

Name Arsen
Symbol As
Ordnungszahl 33
Aussehen gelb, grau oder schwarz
CAS-Nummer 7440-38-2
Serie Halbmetalle
Gruppe Stickstoffgruppe




Arsen hat das Elementsymbol As sowie die Ordnungszahl 33 und ist ein natürliches Element. 1250 entdeckte Albert Magnus das chemische Elemente, welches nicht radioaktiv ist und sich bei Raumtemperatur in einem festen Zustand befindet.

Wie kam es zu seinem Namen Arsen?

Der Name von Arsen führt auf die griechische Bezeichnung Arsenminerales Auripigment zurück. Die Bezeichnung scheint dabei ihren Ursprung im alten Persien (goldfarben) zu haben und gelangte durch eine semitische Vermittlung über in das Griechische. Seit dem 19. Jahrhundert wird die Bezeichnung Arsen verwendet und wurde von Jöns Jakob Berzelius so vorgeschlagen.

Welche Eigenschaften hat Arsen?

Arsen gehört zu den giftigsten Elemente die es überhaupt gibt. Kleinere Verbindungen kommen in natürlicher Weise vor und können somit über die Luft, die Nahrung oder Wasser aufgenommen werden. Größere Mengen können dagegen Meerestiere und Fisch haben, allerdings sind diese bei Verzehr ungefährlich, da es sich hier um eine organische Form von Arsen handelt.
Eine größere Menge von Arsen ist für den Menschen allerdings von großer Gefahr. Besonders in Räumen, wo Holz mit Arsen behandelt wurde, ist eine hohe Belastung möglich. Auch Ackerflächen, die mit bestimmten Pestiziden behandelt wurden, können eine Gefahr darstellen. Eine Belastung durch dieses Element kann eine Reizung beim Magen und den Eingeweiden auslösen. Dadurch ist eine verminderte Produktion von weißen und roten Blutkörperchen möglich. Auch die Gefahr an Krebs zu erkranken steigt dadurch stark an. Außerdem kann es zu Hautstörungen und Hirnschäden kommen. Bei Frauen steigt das Risiko von Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten. Sogar eine Schädigung der DNS ist möglich.

Wo kommt Arsen vor?

Kleinere Mengen von Arsen (bis etwa 10 ppm) kommen im Erdboden, fast überall vor. Da es eine elementare Form hat, ist es als eigenständiges Mineral anerkannt.
Weltweit sind gut 330 Standorte für gediegenes Arsen bekannt. Auch in Deutschland gibt es Fundorte, wie zum Beispiel im Schwarzwald, im Oberpfälzer Wald, im bayrischen Spessart, im Thüringer Wald und im Hunsrück.

Wofür braucht man das Element?

Arsen kommt meistens als Form von Sulfiden vor und wenig als gediegen. Es zählt mit zu den Halbleitern. Obwohl es zwar sehr giftig ist, ist es trotzdem ein Bestandteil von einigen Arzneimitteln. Außerdem wird es für die Dotierung von Halbleitern benötigt.

Welche Besonderheiten hat Arsen?

Arsen ist für Menschen ein Gift und ein Energieträger für Bakterien. Durch eine intensive Anregung von Viehzucht und Ackerbau lösen sich die Mikroben. In einigen Regionen in Asien macht es das Grundwasser zum Teil ungenießbar. Arsen ist wasserlöslich und stellt bereits in kleinen Dosen eine tödliche Verabreichung dar.


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