Aluminium

Aluminium im Periodensystem

Aluminium (Al) hat die Ordnungszahl 13 im Periodensystem und gehört zur Gruppe der Metalle. Es wird mit grauer Farbe dargestellt und befindet sich in der dritten Periode in Block P neben Silicium.

aluminium

Name Aluminium
Symbol Al
Ordnungszahl 13
Aussehen silbrig
CAS-Nummer 7429-90-5
Serie Metalle
Gruppe Borgruppe



Wann wurde Aluminium entdeckt, von wem?

Bereits 1808 beschrieb Sir Humphrey Davy (1778-1829) das silbrige glänzende Metall. Der Däne Hans Christian Oersted (1777-1851) stellte Aluminium 1825 aus Alaunerde her. Friedrich Wöhler (1800-1882) stellte zum ersten Mal 1827 reines Aluminium aus Aluminiumchlorid und Kalium her. Der Franzose Henri Sainte-Claire Deville (1818-1881) legte mit der Darstellung reinen Aluminiums durch Kryolith und die Reduktion mit Natrium den Grundstein für die technische Produktion von Aluminium.

Wie kam Aluminium zu seinem Namen?

Der Name von Aluminium leitet sich aus dem lateinischen Wort „Alumen“ für Alaun zurück, denn das Element ist ein Bestandteil des Minerals Alaun.

Welche Eigenschaften hat Aluminium?

Aluminium ist ein sehr weiches silbergrau glänzendes Metall und lässt sich hervorragend bearbeiten. Es besitzt ein geringes Gewicht und eine hohe Festigkeit. Es ist ein elektrischer Leiter und leitet Wärme gut weiter.

Wo ist Aluminium enthalten? Wie entsteht es?

Aluminium ist als Aluminiumsilikat das dritthäufigste Element in der Erdkruste. In Saphiren, Smaragden und Rubinen findet sich Aluminiumoxid. Aluminium ist im Aluminiumerz Bauxit enthalten. Der größte Teil der Aluminiumproduktion läuft über Bauxit. Das Erz wird zu Aluminiumdioxid gereinigt, welches anschließend mit Natronlauge versetzt wird. Daraus entsteht Natriumalminat Na[Al(OH)4]. Der gebildete Rotschlamm wird abgesaugt. Mittels Impfkristallen verwandelt sich Na[Al(OH)4] in Al(OH)3. Im letzen Arbeitsschritt wird das Aluminiumhydroxid bei 1400 Grad Celsius im Ofen zu reinem Aluminium geglüht (Al²O³).

Wofür braucht man Aluminium?

Aluminium wird in der Luft- und Raumfahrt und in der Verpackungsindustrie verwendet. Aufgrund seiner leichten Verformbarkeit wird es zu Rohren, Blechen, Küchenutensilien verarbeitet und ist ein Teil des Sprengstoffes in Silvesterraketen. Es wird in Rostschutzfarbe eingesetzt und zur Herstellung von Getränkedosen verwendet. Aluminium ist als Lebensmittelzusatzstoff E 173 im Überzug von Kuchen und Zuckerwaren zu finden. Es findet sich in Kaffeekapseln, Deospray und Zahnpasta. In reiner Form ist das Element ein eklektischer Leiter und kommt in Stromleitungen zum Einsatz. Eine Legierung aus Aluminium, Kupfer, Magnesium und Mangan kommt im Karosserie- und Fahrzeugbau zum Einsatz. Beim Schweißen wird die Oxidschichtbildung von Aluminium ausgenutzt.

Was sind seine chemischen Eigenschaften, Besonderheiten?

Es hat eine Dichte von 2,7 g/cm³. Der Schmelzpunkt liegt bei 933,47 K, der Siedepunkt bei 2792 K. Mit Natriumhydroxid wird eine heftige Reaktion erreicht, welche Hersteller von Rohreinigungsmitteln nutzen. Bei der Zusammengabe mit Brom verbrennt Aluminium bei Zimmertemperatur unter einer heftigen Flamme. Frisch geritztes Aluminium bildet sofort eine Schutzschicht vor Oxidation und gilt daher als sehr korrosionsbeständig. Unter der Zugabe von Metallsalzen löst sich Aluminium auf.


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