Was ist das Periodensystem der Elemente?
periodensystem-elemente.de beschäftigt sich mit dem Aufbau des Periodensystems,
der Geschichte des Periodensystems, es gibt ein Periodensystem als
PDF zum Ausdrucken und zusätzlich ein iPeriodensystem-Wiki,
indem Bergiffe wie Ordnungszahl und Elektronegativität
erklärt werden.
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Periodensystem zum Drucken als PDF
Das Periodensystem der chemischen Elemente zeigt alle bekannten Elemente,
aus der die Erdkruste besteht und die als eigenständiges Element dargestellt
werden können. Diese Elemente lassen sich nicht chemisch in weitere
Stoffe zerlegen.
Dabei gibt es natürliche Elemente, Elemente die aus
Zerfallsprozessen entstehen und Elemente die künstlich hergestellt
werden.
Geschichte des Periodensystems der Elemente
Das erste "System des
Elemente" war bereits im Altertum bekannt. Hier gingen vor Allem grichische Philosophen von vier Elementen aus, aus
denen alles bestand. Diese Elemente waren Wasser, Feuer, Erde und Luft.
Je nach Beschaffenheit enthielt es stets alle dieser Elemente in sich,
jedoch mit verschiedener Aufteilung. War ein Stück Holz nass, so hatte es einen
hohen Anteil an Wasser, brannte es war der Anteil des Feuers höher. Eine Feder
hatte einen hohen Anteil an Luft, da eine Feder bei leichtem Wind bereits
schwebt.
Erst im 18 Jhd. begannen Wissenschaftler Elemente
nachzuweisen. Ein Element zählt dann als eindeutig dargestellt, wenn es
sich durch chemische Prozesse nicht mehr zerlegen läßt.
Im 19 Jhd. waren dann bereits über 60 Elemente
bekannt als die Wissenschaftler erste Zusammenhänge zwischen den Elementen
erkannten und versuchten diese in eine Ordnung zu bringen.
Die ersten Versuche wiesen schnell Mängel auf, erst zwei chemiker
legten im Jahre 1868/69 unabhängig mit ihren Systemen der Elemente den
Grundstein für das heutige Periodensystem. Der deutsche Chemieker Meyer und der russische Chemiker Mendelejew. Zuerst waren die Systeme recht umstritten, als
neu entdeckte Elemente sich in dieses Sytem
nahtlos eingliedern liessen, verstummten die
Kritiker.
Mit diesen System konnten Elemente bereits vor Ihrer Entdeckung vorrausgesagt werden, freilich lediglich das es diese Elemente
gibt und deren chemischen Eigenschaften. Selbst heute werden im erweiterten Periodensystem
bereits Elemente geführt, die sich mit den heutigen technischen und
chemischen Möglichkeiten nicht darstellen lassen.
Das Periodensystem der chemischen Elemente wurde stets erweitert
und verändert. Die heutige Form, welche auch meisten genutzt wird, nennt sich
das Langperiodensystem. Ein sogenanntes erweiterte
Periodensystem, welches von Gleen T. Seaborg
1969 vorgestellt wurde umfasst insgesamt 218 Elemente. Das sind 100 Elemente
mehr als das Langperiodensystem mit 118 Elementen hat.
Dieser Unterschied kommt zu Stande, weil das erweiterte Periodensystem
auch Elemente berücksichtigt, die sich momentan nur theoretisch erzeugen
lassen. Meist liegt es an deren Instabilität, wegen Halbwertszeiten von weniger
als einer Sekunde.
Aufbau des Periodensystems der Elemente
Das Langperiodensystem besteht aus 118 Elementen, welche durch
die Ordnungszahl von links nach recths und von
oben nach unten durchnummeriert werden. Die Ordnungszahl der Elemente
gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern der Elemente an.
Die 7 Perioden sind die waagerechten Zeilen des Periodensystems,
zusätzlich gibt es unter dem eigentlichen Periodensystem noch eine
waagerechte Zeile für die Lanthanoide und eine waagerechte Zeile für die
Actinoide. Die senkrechten Spalten sind die Gruppen, hierbei teilt man
in Hauptgruppen und Nebengruppen.
Anfangs
ergab sich ein Problem mit der Einordnung der Elemnte.
Die Elemnte waren nach Atommasse in dem
Periodensystem einsortiert, bleibt man diesem System treu, müsste
das schwerere Tellur die 53. Stelle von Iod einnehmen.
Von dem
Chemiker Mosley wurde 1913 dieses Problem behoben, indem er aufzeigte, das die Elemente nicht nach Atommasse sortiert
werden müssen, sondern nach der Anzahl der Protonen (Kernladungszahl).